Social Trading Grundlagen

Social Trading Grundlagen

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Social Trading: Ein Trend im Detail betrachtet

Immer häufiger wird der Begriff „Social Trading“ verwendet. Das Online-Trading findet immer mehr Anhänger, doch häufig fehlen gerade bei Einsteigern das Wissen und die Zeit, erfolgreiche Trades durchzuführen. Warum nicht einfach von dem Wissen erfahrener Trader profitieren? Beim Social Trading werden die Strategien guter Trader mit der Community geteilt.

  • Von dem Wissen erfahrener Trader profitieren
  • Einblicke in das professionelle Trading erhalten
  • Als erfahrener Trader Zusatzverdienste generieren
  • Wissen der Gemeinschaft nutzen

Der gemeinschaftliche Börsenhandel im Internet

Social Trading bedeutet übersetzt nichts anderes als „gemeinschaftlicher Börsenhandel“. Das erklärt auch direkt das Prinzip dieser Art der Anlageberatung. Streng genommen handelt es sich beim Social Trading nämlich nicht um eine Form des Tradings sondern um eine Art der Anlagenberatung. Diese wird in dem Fall als „unreguliert“ bezeichnet. Das Grundprinzip ist einfach: Anleger veröffentlichen ihre Meinungen oder ihre Strategien in Bezug auf Wertpapieren in einem öffentlichen Netzwerk. Dieses Netzwerk ist in der Regel eine Plattform, wie Ayondo oder Wikifolio. Auch der Einblick für Anleger und andere Trader in die Portfolios der erfahrenen Trader ist möglich. Hier kommt es darauf an, was die Plattform für Optionen bietet.

Das Ziel beim Social Trading ist es, das Trading selbst transparenter zu machen und dafür zu sorgen, dass auch Einsteiger auf dem Gebiet Erfolge erzielen können.

Das Social Trading lebt von der Kommunikation. Neben den Veröffentlichungen von Meinungen zu den verschiedenen Anlagen sind es auch die Kommentare und Dialoge zwischen den Tradern, die dafür sorgen, dass Social Trading zu einem vollen Erfolg wird.

Was macht Social Trading aus?

Im Prinzip lebt Social Trading vor allem von dem Meinungsaustausch von Tradern. Wer als Trader bereit ist, sein Wissen mit der Community zu teilen, der kann davon natürlich ebenfalls profitieren. Bei den Netzwerken und Plattformen ist es wichtig, dass eine Win-win-Situation entsteht. Das bedeutet, sowohl der erfahrene Trader als auch der Anleger sollen vom Social Trading profitieren können. Das funktioniert folgendermaßen:

 

  • Die Plattformen können von Tradern und Anlegern genutzt werden
  • Die Anmeldung erfolgt einfach und schnell
  • Trader legen ihre Strategien oder Portfolios offen
  • Anleger und andere Trader kopieren diese oder folgen dem Trader
  • Investieren Anleger Geld, dann wird der Trader hier beteiligt

 

Allerdings ist dies schon die erweiterte Form des Social Tradings. Bei der Grundidee ging es vor allem darum, die Einstellungen, Ideen und Empfehlungen zur Investition in Wertpapiere mit anderen zu teilen. Erst nach und nach hat sich daraus die Idee entwickelt, die Nachbildung von Portfolios zu nutzen.

Social Trading besteht vor allem aus einer praktischen Win-win-Situation. Während die Anleger sich bei den Tradern über Tipps und Hinweise für die Geldanlage informieren können, profitieren die Trader davon, wenn ein Anleger dann auch wirklich investiert.

Was bedeutet die Nachbildung von Portfolios

Wenn im Rahmen von Social Media von der Nachbildung von Portfolios gesprochen wird, dann ist genau dies gemeint. Trader geben Einblicke in ihre kompletten Portfolios. Die Anleger können genau diese Käufe und Verkäufe für sich selbst nachbilden. Durch spezielle Plattformen ist es möglich, das Konto auf der Social-Media-Plattform direkt mit dem eigenen Brokerkonto zu verbinden. Mit wenigen Klicks lässt sich hier dann eine Zusammenstellung eines Portfolios aus Basis der Portfolios von erfahrenen Anlegern in Auftrag geben. Der Anleger zahlt einen Mindestbetrag ein. Auf der Plattform kann dann angegeben werden, welchen Betrag man höchstens investieren möchte. Mit diesem Betrag wird dann dem ausgewählten Trader gefolgt. Seine Trades werden also kopiert. Dieser Vorgang wird als Mirror Trading bezeichnet.

Es gibt verschiedene Arten von Anbietern für das Social Trading. So arbeiten einige der Plattformen direkt mit bestimmten Brokern zusammen. Die Teilnehmer des Social Tradings eröffnen über die Plattform ein Konto bei einem der Broker. Einige der Plattformen agieren aber auch gleichzeitig als Broker. Ebenso gibt es Plattformmodelle, die selbst Portfolios auf Basis der Empfehlungen der Trader anlegen, in die dann investiert werden kann.

Bei der Nachbildung von Portfolios handelt es sich um die Kopie bestimmter Trades erfahrener Trader. Dies kann direkt auf der Plattform selbst oder durch eine Verbindung mit einem Broker passieren.

Welche Vorteile bietet das Social Trading?

Es ist immer von Vorteil, von den Erfahrungen anderer Trader profitieren zu können. Gerade Einsteiger auf dem Gebiet des Tradings brauchen oft eine Weile, um das System zu verstehen und ihre Anlagen so zum Erfolg führen zu können. Durch die Offenlegung der Strategien von Tradern mit Erfahrung kann dieser Prozess abgekürzt werden. Auch das Zusammenspiel in einer Community bringt viele Vorteile mit sich. Die Kommunikation untereinander, lebhafte Diskussionen und die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen, macht Social Trading lebendig und lässt das Trading einen ganz neuen Weg einschlagen.

Der wohl größte Vorteil beim Social Trading ist die Möglichkeit, vom Wissen erfahrener Trader für sich profitieren zu können.

Welche Nachteile bietet das Social Trading?

Die Nachteile beim Social Trading können von Plattform zu Plattform variieren. So gibt es einige Plattformen, wo kein Ranking durchgeführt wird. Das bedeutet, hier kann jeder als Trader Hinweise und Empfehlungen geben – egal ob wirklich Erfahrungen im Bereich des Tradings vorliegen. Einen Nachteil gibt es aber überall: Anleger laufen Gefahr, sich zu sehr von den Empfehlungen leiten zu lassen. So kann es passieren, dass bei der Investition in Wertpapiere nicht mehr viel überlegt wird. Stattdessen orientieren sich die Anleger am Ranking oder den Hinweisen der Trader, übernehmen diese, stoßen Wertpapiere zu schnell ab oder kontrollieren ihre Portfolios nicht richtig. So können auch beim Social Trading Verluste entstehen.

Wer sich beim Social Trading zu sehr von den Empfehlungen leiten lässt und diese nicht hinterfragt, der läuft Gefahr, auf diese Weise Verluste zu schreiben.

Unser Fazit zu Social Trading

Social Trading ist ein Trend, der sich immer mehr durchzusetzen beginnt und tolle Möglichkeiten bietet. Hier kommt es darauf an, die Empfehlungen und Strategien anderer Trader zu beobachten, zu verstehen und zu Teilen für sich umzusetzen. Auch die Möglichkeit, mit der Community zu kommunizieren und zu agieren macht Social Trading interessant. Auf diese Weise wird eine ganz neue Mentalität im Bereich des Tradings geboren, die sich für Anleger und Trader gleichermaßen positiv auf den Handel im Internet auswirken kann.

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