• GRÜNDUNG: 2011
  • SITZ: Zypern
  • SPRACHEN: Englisch, Deutsch und 6 weitere
  • SUPPORT: E-Mail, Live Chat, Telefon

Tradeo Erfahrungen aus Test 2017

 

Tradeo ist ein auf Zypern registrierter Forex- und CFD-Broker, der auch Social Trading über einen Webtrader anbietet. Die Muttergesellschaft ist die Hogg Capital Investments Ltd. mit einer Lizenz der Kategorie II für Investment Services (Lizenznummer 18954 bei der MFSA). Die Nutzung der Tradeo Plattform ist für die Community–Mitglieder kostenlos. Um mit Tradeo handeln zu können muss ein vollwertiges Handelskonto ab einer Mindesteinzahlung von 250 Euro eröffnet werden. Auf Tradeo werden moderne Trading-Tools wie MetaTrader 4 und ACT-Broker unterstützt, Letzteres verwendet beispielsweise der angeschlossene Forex-Broker avaFX. Nach einer unkomplizierten Registrierung können Demo- und Livekonten angebunden werden. Seit Anfang 2016 ist Tradeo auch CySec lizenziert.

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5 Gründe für Tradeo

  • gut ausgebautes Händlernetzwerk aus professionellen und privaten Tradern
  • Konto ab 250 Euro
  • hohe Hebel im CFD-Handel
  • Komplett EU-lizensiert (CySec)
  • Anbindung an 56 verschiedene Broker garantiert höchste Vielfalt bei der Brokerwahl
 

Tradeo: Social Trading Netzwerk

tradeo social

Der Community-Gedanke steht im Tradeo sehr weit im Vordergrund. Ein riesiges Händlernetzwerk ist auf der Plattform aktiv, von denen einige gelegentlich und andere permanent als professionelle und institutionelle Anleger aktiv sind. Die Echtzeit-Handelsaktivitäten sind in einem Trading-Diagramm erkennbar, nach dem der Follower-Trader seine eigenen Signale ausführen kann. Zudem bietet die Plattform ihren Nutzern einen Chat an. Eine Auflistung der besten Händler nach Ranking, bezogen auf die Performance, den Draw-down, die eingesetzten Handelsinstrumente und weitere Kennzahlen, ermöglicht die leichtere Auswahl eines Signalgebers, der zu den eigenen Trading-Ambitionen passt. Wenn so ein Trader gefunden wurde, ermöglicht Tradeo auch das Mirror-Trading, also das Spiegeln der Signale eines Leader-Traders direkt ins eigene Handelskonto bei einem der angeschlossenen Broker. Die Trader berichten in der angeschlossenen Community über ihre Erfahrungen und bezeichnen den Umgang mit der Plattform als sehr einfach. Nach dem Kopieren eines Signalgebers können sie dessen Handelsaktivitäten selbstverständlich weiter beobachten. Auch das Design der Seite wird sehr gelobt, sie ist übersichtlich und höchst nutzerfreundlich gestaltet. Eine App für das mobile Trading stellt Tradeo zur Verfügung.

 

Sicherheit auf Tradeo

Tradeo ist selbst reguliert, die angeschlossenen Broker sind es ebenfalls. Die Entwicklung der Plattform erfolgte durch ein Team von Forexexperten in Zusammenarbeit mit Fachleuten für Sozialdaten, die vor allem die Handelsaktivitäten der Leader-Trader auswerten. Auf diese Weise kann der hohe Standard für die entsprechende Dienstleistung gewährleistet werden. Durch das eingesetzte Know-how möchten die Betreiber der Forderung von Nutzern nach Transparenz, Zuverlässigkeit und Flexibilität nachkommen. Zu der hohen Sicherheit tragen auch permanent erneuerte Handelstechnologie-Tools, ein personalisierter Support sowie maßgeschneiderte Lösungen für private und institutionelle Händler bei. Verschiedene Publikationen in führenden Zeitungen, Zeitschriften und auf Online-Portalen bestätigen die hohen Standards von Tradeo, darunter auf TechCrunch und Mashable sowie im Wall Street Journal.

Tradeo Handel im Detail

tradeo plattform

Trader haben auf der Plattform Zugang zu über 100 Instrumenten aus den Bereichen der Währungen, Rohstoffe und Indizes. Tradeo arbeitet mit den vorn erwähnten Partnerbrokern zusammen und fungiert auch selbst als STP-Broker. In dieser Eigenschaft sind Konfliktinteressen auszuschließen, denn Tradeo sendet die Handelssignale der Trader zu den Liquiditätsanbietern. Das passiert technisch über ein vollautomatisches Non-Dealing Desk. Diese Broker haben direkten Zugang zu Liquidität des Interbankenmarktes und von anderen großen Brokern sowie Konzernen, die am Forex-Markt wegen eigener Devisenaktivitäten aktiv sind. Diese Liquiditätsanbieter bilden eines Electronic Communication Networks (ECN) einen riesigen Pool an Anlagewerten, der in der Regel mit Liquidität im Milliardenbereich untersetzt ist. Durch diese Liquidität und durch die eingesetzte Technik im ECN entstehen keine Re-Quotes (Orderrückgaben wegen Nicht-Durchführbarkeit), auch die Slippage (Differenz zwischen Order- und Ausführungskurs) ist sehr gering. Das System der STP-Broker bedingt zudem, dass der Broker in keiner Weise von Verlusten seiner Kunden profitieren kann. Hinzu kommen sehr wettbewerbsfähige Ordergebühren.

Handel mit sehr hohem Hebel möglich

tradeo graphAuf Tradeo können die Kunden mit einem Hebel (Leverage) bis 1:200 handeln. Das ist zwar immer riskant, wenn sich der Trader nicht mit einem Stopploss absichert, jedoch führt es im Erfolgsfall auch zu sehr hohen Profiten. Trader können dadurch mit einem sehr kleinen Einsatz aktiv werden, was in der Form bei anderen Brokern oft nicht möglich ist, weil die Hebel bei bestenfalls 1:100 enden und vielfach nur 1:5 bis 1:20 betragen. Auf die entstehenden Risiken weist Tradeo ausdrücklich hin, sie lassen sich aber in jedem Fall durch die Verwendung eines Stopploss-Systems begrenzen. Diese System der hohen Hebel hat Tradeo ab 2014 eingeführt, nachdem der Broker im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde mehr als eine Million US-Dollar über die Venture Capital Gesellschaft Launch Capital eingenommen und damit die eigenen Brokeraktivitäten ausgebaut hatte. Die Partnerschaft mit bisherigen Brokern behielt das 2012 gegründete Portal bei und manifestierte dadurch auch seinen Status als Multibroker-Plattform. Gleichzeitig unterstützt es gängige Handelsplattformen wie ACT, MetaTrader und die Software von FXCM. Die Händler können bei den angeschlossenen Brokern Konto eröffnen, darunter AvaTrade, AdmiralMarkets, Alpari, XMMarkets, FXCM und Forex.com, aber auch einen eigenen, schon bestehenden Account anbinden. Die Wende zum Standalone Social Broker entspricht der Strategie anderer Social Trading Plattformen, darunter ayondo. Aktuell existieren für die Kunden daher die beiden Varianten “Brokercrossing” und „Inhouse-Lösung“, was viele Vorteile mit sich bringt. Es senkt deutlich Routingprobleme und Slippage. Ein präferierter Partner unter den Brokern ist aktuell YoutradeFX, er wird bei einer Kontoeröffnung empfohlen. Die Ersteinlage wird daraufhin mit einem Bonus belohnt.

Handel über MetaTrader 4

Ein interessantes Detail für die Trader ist auf Tradeo die Möglichkeit, mit MetaTrader 4 zu handeln. Diese Trading-Station wurde 2005 vom Unternehmen Metaquotes Software Cooperation herausgebracht und ist inzwischen die erfolgreichste Software auf dem Markt für automatische Handelssysteme. Mit MetaTrader 4 und seiner Nachfolgerversion MetaTrader 5 können Trader zahllose Werte selbst mit unterschiedlichsten Orderarten aus dem Chart heraus handeln, sie können dazu bis zu 200 Indikatoren nutzen (ab Werk 200 voreingestellte Indikatoren, Broker bieten meist um 50 - 80 Varianten an) und sich auch Expert Advisors programmieren. Das sind automatische Handelssysteme, die einem vorgegebenen Programm des Traders folgen, beispielsweise ein Trendfolgesystem mit automatischen Stopplosses umsetzen. Natürlich stehen sich Expert Advisors und das Social Trading diametral gegenüber. Die “Tradingroboter” folgen stur einem programmierten Algorithmus, während beim Social Trading der Mensch mit seiner Fähigkeit zur Intuition die Tradingentscheidungen trifft, auch wenn er dabei einem bestimmten Handelssystem folgt. Social Trading ist unter anderem deshalb so erfolgreich, weil in der Praxis nur sehr wenige Trader auf Dauer profitabel mit Expert Advisors handeln. Jedoch gibt es solche Fälle, sie gelangen zu beeindruckenden Ergebnissen teilweise mit Performances von über 1.000 % pro Jahr. Wenn nun eine Tradingplattform wie Tradeo die Möglichkeit eröffnet, mit MetaTrader 4 zu handeln, werden vielleicht wenige, sehr technikaffine Leader-Trader diese Möglichkeit nutzen. Es lohnt sich, diesen Tradern zu folgen. Tradeo verbindet damit zwei erfolgsträchtige Ansätze des modernen Tradings: den automatisierten, rein computergestützten Handel über Algorithmen und das Social Trading mit seinen intuitiven menschlichen Entscheidungen. In dieses Angebot fällt auch die Flexibilität für die Trader hinein, ihren eigenen Stil zu wählen. Auf Tradeo können sie Scalping- und Hedgingstrategien ebenso einsetzen wie das Handlen nach Fundamentalnachrichten, das die Plattform hervorragend unterstützt. Zudem ist die Plattform technisch so aufgestellt, dass Trader ihre Stopps mit nur 0,1 Pip vom Marktpreis entfernt platzieren können. Das ist eine sehr vorteilhafte und bei Brokern nur sehr selten anzutreffende Eigenschaft. Der Forexhandel kann dabei über 24 Stunden täglich stattfinden, weil Tradeo stets einen Partnerbroker auf dem Globus findet, der an einer aktiven Börse die Orders platzieren kann - wenn nicht in Europa, dann in den USA, Japan, Australien oder Hongkong.

Tradeo Handelsprodukte

Fokus auf dem Forexhandel

Tradeo und viele der Partnerbroker fokussieren ganz eindeutig auf den Forex-Handel. Die Forex (Foreign Exchange Market) ist der Devisenmarkt, auf dem börsentäglich bis zu fünf Billionen Dollar bewegt werden. Es ist der Markt mit der eindeutig höchsten Liquidität, der gleichzeitig am schnellsten wächst. Das liegt auch am zunehmenden Einsatz von derivaten Handelsinstrumenten wie den CFDs, die ein Partizipieren an diesem interessanten Markt auch mit geringem Kapitaleinsatz ermöglichen. Große Teilnehmer handeln an der Forex nach wie vor mit Lots, das sind 100.000 Stück einer Einheit. Diese Marktteilnehmer sind Banken und große Unternehmen, die zum Zwecke des Ausgleichs ihrer Handelsaktivitäten in anderen Währungsräumen Devisen an- und verkaufen müssen. Wenn ein Automobilkonzern im Euro- und Dollarraum gleichzeitig verkauft, aber auch Rohstoffe und Halbzeuge bezieht sowie produzieren lässt, dann muss er die Währungsschwankungen zwischen dem US-Dollar und dem Euro ausgleichen. Dafür kauft er viele Lots an Euro- oder Dollarbeständen, es werden allein durch ein einziges Unternehmen täglich Millionen bewegt. Doch der private Trader hat nur selten die Möglichkeit, mit 100.000 Euro zu handeln. Es gibt zwar Broker, die Mini-Lots (10.000 Einheiten) oder Mikro-Lots (1.000 Einheiten) anbieten, doch dieses Angebot nehmen Trader eher selten wahr. Vielmehr handeln sie gleich CFDs oder andere Derivate (Knock-outs, klassische Optionsscheine, Binäre Optionen) auf Währungspaare. Dieser Handel wiederum ist in den 2000er Jahren so stark gewachsen, dass er teilweise über 50 % der Börsenumsätze ausmacht. Das trägt auch zum starken Wachstum der Forex-Umsätze bei. Der Forex-Handel, noch dazu der mit derivaten Handelsinstrumenten, bringt den Tradern viele Vorteile. Sie müssen nicht unter vielen Tausend Handelsinstrumenten ihre Wahl treffen, die Major-Devisenpaare mit ihren hohen Bewegungen genügen vollkommen. Trading-Entscheidungen an der Forex lassen sich zudem gut fundamental begründen. Der Euro fällt im Rahmen der Eurokrise oder - im Jahr 2015 ganz speziell - im Rahmen der griechischen Schuldenkrise. Diese Fundamentalnachrichten sind nicht zu übersehen oder zu überhören, es lassen sich daraufhin mit guter Begründung Put-Optionen auf den EUR/USD buchen. So eine Entscheidung fällt wesentlich leichter als der Fundamental-Research zu den Aktien eines Unternehmens, denn hierzu müssen zahllose Kennzahlen ausgewertet werden.

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Anlageinstrument der CFDs auf Tradeo

Auf dem Portal Tradeo wird ganz selbstverständlich das Handelsinstrument der CFDs angeboten. Das erschließt sich aus der Konstellation der Verknüpfung einer Social Trading Plattform mit einem spezialisierten Forex- und CFD-Broker. Die Forex-Broker bieten alle zusätzlich zur Forex in der Regel Aktien-, Index- und Rohstoff-CFDs an. Doch was ist ein CFD? Dieser Contract for Difference partizipiert namensgemäß von der Preisdifferenz eines Basiswertes in gehebelter Form. Ein Beispiel könnte sein, dass sich ein Währungspaar um 20 Pips in eine Richtung bewegt, was im gesamten Kontext nur einen minimale prozentuale Veränderung darstellt, der CFD auf dieses Währungspaar jedoch um 10 % teurer wird (oder um 5 %, 20 %, 30 %, es gibt viele Möglichkeiten). Das bedeutet: Trader können mit sehr geringem Kapitaleinsatz auch an geringen Veränderungen des Basiswertes partizipieren. Die CFDs wurden in den frühen 2000er Jahren von britischen Brokerhäusern entwickelt, die damit die britische Börsenumsatzsteuer umgehen wollten, parallel dazu entwickelten deutsche Broker die sehr ähnlich funktionierenden Knock-outs. Einen wichtigen Unterschied zwischen beiden derivaten Handelsinstrumenten gibt es: Sie enthalten beide in der Regel einen Spread von 0,5 - 2,0 Punkten/Pips (bis auf ganz wenige Ausnahmen spreadloser Instrumente), doch CFDs werden von den meisten Brokern und in den meisten Fällen ohne Ordergebühr angeboten. Bei Knock-outs fällt diese Gebühr immer an. Gerade Trader, die gern kleine Bewegungen scalpen, schätzen daher das Handelsinstrument der CFDs ganz außerordentlich. Sie können natürlich in beide Richtungen - auf steigende und fallende Kurse - gehandelt werden.

Vor- und Nachteile von Tradeo im Überblick

Die Plattform hat sehr viele Vorteile, ein paar kleine Nachteile sind allerdings auch zu vermerken. Wie wichtig sie erscheinen, hängt vom subjektiven Standpunkt des Betrachters ab.

 

plusTradeo Vorteile

 

  • Händlernetzwerk ist sehr groß, ausgezeichnete Mischung aus institutionellen und privaten Tradern
  • mehrere Hundert Anlagemöglichkeiten
  • professioneller CFD-Handel mit sehr geringen Spreads
  • kostenloser Zugang
  • Tradeo arbeitet in einem Electronic Communication Network mit 56 weiteren Brokern und ist selbst gut aufgestellter STP-Broker
  • direkter Liquiditätszugang, dadurch beste Orderausführung

 

minusTradeo Nachteile

  • Die meisten Features vor allem zur Social Community sind erst nach Anmeldung sichtbar.
  • Die Vielzahl an Brokern kann auch verwirren.

 

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